
Tipps für ein nachhaltiges zu Hause
Mit den nachfolgenden Maßnahmen können Bauherren ihren Gesamtenergiebedarf senken:
- Einfach gestaltete kompakte Häuser sind energieeffizienter als welche mit Gauben, Eckern und ähnlichen Konstruktionen.
- Das Haus in Richtung Süden orientieren, damit es sowohl im Winter als auch im Sommer die Wärme der Sonne optimal aufnehmen kann und somit die Heizkosten reduzieren werden.
- Die Gestalt und Lage des Gebäudes beeinflussen den künftigen Energieverbrauch.
- Richtiges Lüften erhält die Gesundheit der Bewohner und Substanz des Hauses, praktisch sind vollautomatische Lüftungsanlagen.
- Mit der Dämmung der Gebäudehülle können Wärmeverluste vermieden werden.
- Je besser man dämmt, desto weniger Energie benötigt das Gebäude.
- Moderne Fenster bringen nicht nur Licht, sondern auch Wärme ins Haus.
- Moderne Heizungsanlagen sind effizient und produzieren mit wenig Aufwand viel Wärme.
- Erneuerbare Energien schonen Umwelt und Geldbeutel: Ob Sonnenenergie, Geothermie oder Biomasse – zur Wärmeversorgung gibt es viele sinnvolle Optionen.
Tipps um Wärmeverluste zu verringern
Dach
Für die Energieeffizienz eines Hauses spielt das Dach eine große Rolle. Warme Luft steigt nach oben und kann aus dem Giebel entweichen, wenn die Dämmung unzureichend ist. Schätzungen gehen von einer Energieersparnis in Höhe von 20 bis 30 Prozent aus, die durch geeignete Dämmungsmaßnahmen erzielt werden kann.
Durch das Gebäudeenergiegesetz müssen von Bauherren für die Dachdämmung gesetzliche Vorgaben beachtet werden. Dabei handelt es sich lediglich, um die Mindestanforderung. Man kann aber auch eine noch höhere Energieeffizienz erreichen. Hierbei sollten jedoch die Kosten im Vergleich zum Nutzen der zusätzlichen Maßnahmen berechnet werden. Um die Kosten des Baus oder der Sanierung zu senken sollten Sie sich die aktuellen Förderprogramme ansehen.
Weiter Informationen dazu finden Sie bei unseren Anbietern.
Dämmung der Wände
Aufgrund der großen Fläche kann bei nicht ausreichend gedämmten Wänden viel Energie verloren gehen. Aus Spalten zwischen Mauerwerk und Wänden kann warme Luft im Winter schnell entweichen oder kalter Wind von außen in das Hausinnere gelangen. Bei einem neuen Haus haben Sie die Wahl zwischen einer Innenwanddämmung und Außenwanddämmung, die für das energieeffiziente Bauen eingesetzt werden können.
Von den meisten Experten wird eine Außendämmung empfohlen, denn dadurch verlieren Sie keine Wohnfläche und können Wärmeverluste deutlich besser vermeiden. Gerade wenn man ein komplett neues Haus baut, ist es kein Problem die Dämmung an den Innenwänden vorzunehmen. Des Weiteren sollte auf das richtige Material der Dämmung geachtet werden.
Fenster
Analysiert man die Dämmung eines alten Hauses mit einer Wärmebildkamera, fallen auch die Fenster bei den Immobilien als Schwachstelle auf. Moderne Fenster mit mehrfacher Verglasung ermöglichen hohe Einsparungen, weil keine Wärme nach außen abgegeben wird und geringere Heizkosten entstehen. Besonders effektiv sind zum Beispiel elektrochrome Gläser, die im Sommer Wärme abhalten und im Winter einfallendes Licht hereinlassen.
Durch Föderprogramme des Staates kann man viel Geld sparen
Egal ob Finanzierung oder Subventionen, der Staat greift Ihnen in vielen Fällen unter die Arme. Gerade wenn ihr Budget etwas kleiner ist, können einem diese Förderungen sehr weiterhelfen. Achten Sie hier vor allem auch auf die Förderungen des jeweiligen Bundeslandes, da es je nach Bundesland unterschiedliche Zuschüsse und Finanzierungsmodelle gibt. Die meisten Fördermittel, wobei sich die Fördersumme nach dem Ökofaktor des Gebäudes (Energieeffizienz-Standard) innerhalb des Bewertungssystems richtet. In den unterschiedlichen Förderungssegmenten werden beispielsweise bei der KfW verschiedene Effizienzhäuser gefördert wie 40 Plus, 40 und 55. Je geringer die Zahl, desto höher fällt die Förderquote aus. Optimale Wärmedämmung, Barrierefreiheit, die Nutzung von Solarzellen, Solarthermie, Wärmepumpen und vieles mehr ermöglichen bei einem KfW-Effizienzhaus 40 einen Zuschuss von maximal 15.000€ bei einem KfW-Effizienzhaus 55 bis zu 5.000€.