Solarthermieanlage
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Solarthermieanlage

Solarthermieanlage

Eine Solarthermieanlage wandelt Sonnenenergie in Wärme um. Diese Wärme wird zum Erhitzen des Trinkwassers oder zum Heizen genutzt. Dazu werden sogenannte Sonnenkollektoren auf das Hausdach montiert und mit der Heizanlage im Keller verbunden. Die Technik für Solarthermie gilt als weitgehend ausgereift und Sonne scheint in ganz Deutschland ausreichend. Bereits 2,5 Millionen Anlagen zur Erzeugung von Energie aus Solarthermie, gibt es bereits in Deutschland und die Anazahl nimmt von Jahr zu Jahr zu.

Wie funktioniert eine Solarthermieanlage?

Die Funktionsweise einer Solaranlage ist auf den ersten Blick relativ einfach: 

– Sonnenstrahlen erwärmen den Kollektor und die darin enthaltene Solarflüssigkeit. 

– Die bis zu 90°C heiße Flüssigkeit zirkuliert zwischen Kollektor und Pufferspeicher. 

– Das Wasser im Speicher nimmt die Wärme der Solarflüssigkeit auf. 

– Vom Pufferspeicher aus wird das Haus bei Bedarf mit Wärme versorgt. 

 

Betrachtet man die Funktionsweise genauer, wird es schon etwas komplexer.

Eine Solarthermieanlage besteht im Wesentlichen aus zwei Modulen oder Hauptkomponenten: 

– den Solarkollektoren, die Sonnenstrahlen aufnehmen und in Wärme umwandeln. 

– dem Solarspeicher, der die Wärme zwischenlagert und bei Bedarf zum Erhitzen des Wassers oder zur Unterstützung der Heizung zur

Verfügung stellt. Kollektoren und Speicher sind über ein Rohrsystem miteinander verbunden. Darin befindet sich das Transportmittel der Wärme: die Solarflüssigkeit. In der Regel besteht sie aus einem Mix aus Wasser und Frostschutzmittel. Mit einer Solarpumpe wird die Flüssigkeit durch den Solarkreislauf bewegt.

Bis hierhin ein ziemlich simpler Aufbau. Es gibt jedoch noch weitere wichtige Module. Die zentrale Steuerungseinheit einer Solarthermieanlage wird als Solarregler bezeichnet. Wann immer im Speicher Ladekapazitäten frei werden, erkennt dies der Regler automatisch und setzt die Solarpumpe zum Wärmetransport von den Kollektoren zum Speicher in Gang. Zudem verfügen Solarthermieanlagen über ein oder mehrere Ausdehnungsgefäße, um Volumenschwankungen und Druckveränderungen bei unterschiedlichen Temperaturen auszugleichen. Durch diesen Aufbau werden Schäden am Rohrsystem oder anderen Anlageteilen vermieden.

Vor- und Nachteile einer Solarthermieanlage